Galerie schließen
Mit Reformierter Kirche (links) und Neuem Rathaus (rechts)

Ansichtskarte: Kunstanstalt Krille & Martin, Dresden, gel. 1910
Landständische Bank mit neuem Rathaus

Ansichtskarte: Verlag Paul Heine, Dresden, ca. 1910
Detailplan von Dresden 1911, 1:5000, ©SLUB/Deutsche Fotothek

Hinweis

Bewegen Sie die Maus über das Bild, um sehen zu können, wie das Motiv aus dem selben Blickwinkel heute aussieht.

Landständische Bank

Friedrichs-Ring / Ecke Schulgasse


Baujahr:          ca. 1900

Architekten:    William Lossow (21.7.1852 – 24.5.1914) und

                         Hermann Viehweger (14.8.1846 – 4.12.1922)

Zerstört:         13.2.1945 


Die Landständische Bank des ehemaligen Sächsischen Markgraftums Oberlausitz war ein Unternehmen der Landstände der sächsischen Oberlausitz. Sie wurde 1844 aus eigenen Mitteln gegründet und am 01.01.1845 als reine Hypothekenbank eröffnet. 1850 wurde ihr Geschäftskreis um die Beleihung von Wertpapieren erweitert und dafür eine Spar- und Leihbank angegliedert. Ihr Betrieb umfasste später sämtliche Bankgeschäfte mit Ausnahme von Spekulationsgeschäften auf eigene Rechnung. Die Landständische Bank war eine Kreditanstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bautzen und Filialen in Dresden und Zittau. Ihr Hauptzweck war die Förderung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes durch Gewährung von Grundkrediten. 1923 schloss die Landständische Bank eine Arbeitsgemeinschaft mit der Girozentrale Sachsen. Sie war auch Besitzerin des Rittergutes Pommritz, auf dem sich die Staatliche Versuchs- und Forschungsanstalt für bäuerliche Werksarbeit als einziges Institut dieser Art befand. Die Landständische Bank fiel unter die Verordnung vom 14.08.1945 und musste ihren Betrieb am 16.08.1945 einstellen.



Quelle: Hauptstaatsarchiv Dresden


Ansichtskarte:Kunstverlag Max Köhler, Dresden, gel. 1918