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Kartenausschnitt ca. 1915

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Museum

präsentiert von    

Der Bildenden Künste

Bauzeit:    1843 - 1948
Architekt:  Ludwig Lange (22.3.1808 - 31.3.1868)
Zerstört:    4.12.1943


Das Museum geht auf die Gründung des Leipziger Kunstvereins durch Leipziger Kunstsammler und -förderer im Jahre 1837 zurück, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, ein Kunstmuseum zu errichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen, in der etwa einhundert zusammengetragene und gestiftete Werke überwiegend damaliger zeitgenössischer Kunst ausgestellt wurden. Durch bedeutende Schenkungen unter anderem von Maximilian Speck von Sternburg, Alfred Thieme und Adolf Heinrich Schletter sollte die Sammlung mit der Zeit wachsen. 1853 übertrug der Kaufmann und Kunstsammler Adolf Heinrich Schletter seine Sammlung mit der Bedingung an die Stadt, dass binnen fünf Jahren für das Städtische Museum eine eigenes Gebäude zu errichten sei. Kurz vor Ablauf der Frist konnte der durch eine Stiftung finanzierte Museumsbau am 18. Dezember 1858 eingeweiht werden. Das sich auf dem Augustusplatz befindliche Gebäude (heute befindet sich an gleicher Stelle das Neue Gewandhaus) wurde von Ludwig Lange im Stile italienischer Renaissance entworfen. Von 1880 bis 1886 musste der Bau bereits für die stetig wachsende Sammlung durch Hugo Licht erweitert werden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stiftete Fritz von Harck ein Teil seiner Sammlung dem Museum. Die Nationalsozialisten verschonten auch nicht das Museum der bildenden Künste und beschlagnahmten 1937 394 Gemälde und Grafik vor allem des Expressionismus im Rahmen der Propagandaaktion "Entartete Kunst". In der Nacht zum 4. Dezember 1943 wurde das Gebäude durch einen britischen Luftangriff zerstört. Ein Großteil der Bestände war zuvor in Sicherheit gebracht worden.



Quelle: Wikipedia

Ansichtskarte: unbekannt, gel. 1910