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Zwinger mit Sophienkirche und Kaiserlichem Fernsprechamt

Ansichtskarte: Kunstverlag Alfred Hartmann, Dresden, gel. 1918
Innenansicht mit Nosseni-Altar
(1607 von Giovanni Maria Nosseni)
heutiger Standort: Loschwitzer Kirche in Dresden



Ansichtskarte: Nowak, Dresden
Altar in der nördlichen Sakristei
mit Relief der Grablegung (oben) und Relief der Kreuztragung (unten)


Ansichtskarte; Verlag CAES Dresden, 1911
Herausgegeben im Auftrage des Königl. Sächs. Denkmal-Achivs.
Linkes Seitenrelief des Epitaph Nosseni

Ansichtskarte: Verlag CAES Dresden, 1911
Herausgegeben im Auftrage des Königl. Sächs. Denkmal-Achivs.
Detailplan von Dresden 1911, 1:5000, ©SLUB/Deutsche Fotothek

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Sophienkirche

Sophienstrasse am Postplatz


Die Sophienkirche war ein evangelischer Sakralbau unweit des Zwingers in Dresden. Sie entstand 1351 als Kirche des Franziskanerklosters und war zum Zeitpunkt ihres Abbruchs die einzige in ihrer Grundsubstanz erhaltene gotische Kirche der Stadt. Als von Beginn an zweischiffig erbaute Kirche mit zwei Chören gebührt ihr in der Architekturgeschichte eine Sonderstellung. Die Sophienkirche war bis 1918 die evangelische Hofkirche Dresdens und damit die Hauptkirche des lutherischen Königreichs Sachsen. Nach dem Ende der Monarchie war sie ab 1922 als Domkirche St. Sophien Sitz des sächsischen Landesbischofs.

Die Sophienkirche hatte den frühesten bildhauerischen Schmuck, der im Raum Dresden nachgewiesen ist. Zwei Büsten auf Konsolen sind zudem die ersten überlieferten bildlichen Darstellungen Dresdner Bürger.

Die Luftangriffe auf Dresden 1945 beschädigten die Sophienkirche stark. Aufgrund fehlender Sicherungsmaßnahmen stürzten die Gewölbe des Sakralbaus 1946 in sich zusammen. In den folgenden Jahren kam es immer wieder zu Kontroversen, wie mit der Kirchruine zu verfahren sei, die schließlich zu einem Politikum wurden. Trotz zahlreicher, auch über die Grenzen der DDR hinausgehender Proteste wurde die Ruine der Sophienkirche 1962 und 1963 abgetragen.

Quelle und detaillierte Informationen: Wikipedia


Ansichtskarte: Kunstverlag Alfred Hartmann, Dresden, gel. 1915