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Erste Carolabrücke mit Gesamtministerium und Lagerhaus Albert Senewald

Ansichtskarte: Kunsverlag Max Köhler, gel. 1910
Ehemaliger Standort des Lagerhauses, dahinter die Dreikönigsschule

Ansichtskarte: Kunstverlag Alfred Hartmann
Kartenausschnitt: Verlag C.C: Meinhold & Söhne Dresden, 1:10.000, 1878  ©verschwundene-bauwerke.de

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Lagerhaus Albert Senewald

Arnimstrasse 4 (heute Wigardstrasse)

Baujahr:          1869
Abgerissen:    1906


In Folge des 1867 erfolgten Beitritts des Königreichs Sachsen zum Norddeutschen Bund, einer förderativen Vorstufe des Deutschen Reiches, wurde das Gebäude 1869 als Teil des Königlichen Garnison-Lazarett gebaut und aus Bundesmitteln finanziert. Nach dem Bau der Albertstadt, durch den alle militärischen Einrichtungen, bis auf Kriegsministerium und Kommandantur, aus der Stadt heraus verlegt werden sollten, wurde das Haus ab Mai 1879 nicht mehr militärisch genutzt und ging in das Eigentum des Staatsfiskus über. Von 1880-1900 wurde das Gebäude und andere Teile des ehemaligen Militärlazeretts von der Vereinigte Eschebach’sche Werke AG (Küchenmöbel und Haushaltsgeräte) genutzt, danach diente es als Baubüro für den Neubau (1900-1904) des Gesamtministeriums (Sächsisches Ministerium für Justiz, des Inneren und der Kultur) und wurde letztlich von 1904 bis zu seinem Abriß 1906 von der Fa. Albert Senewald als Lagerhaus genutzt.



Ansichtskarte: Kunstverlag Rudolf Brauneis Dresden, 1907