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Ansichtskarte: Verlag Rudolf Brauneis, Dresden, gel. 1920
Albertplatz mit Alberttheater (im Bild oben links: die Schützenkaserne)  
Ansichtskarte: Verlag Hermann Poy, Dresden, gel. 1902
Ansichtskarte: Kunstanstalt Karl Braun & Co. München, gel. 1908
Ansichtskarte: Verlag Rudolf Brauneis, Dresden, gel. 1913
Detailplan von Dresden 1911, 1:5000, ©SLUB/Deutsche Fotothek

Hinweis

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Albert-Theater

Königliches Schauspielhaus am Albertplatz

Im Vordergrund: Artesischer Brunnen


Bauzeit:                    1871 – 1873

Architekt:                  Bernhard Schreiber (19.9.1833 – 5.3.1894)

Zerstört:                   13.2.1945

Ruine abgerissen:  1950




Das Haus im frühen Neorenaissance-Stil der Semper-Nicolai-Schule wurde in den Jahren 1871 bis 1873 von Bernhard Schreiber für eine Aktiengesellschaft Neustädter Bürger erbaut. Der Bauplatz wurde von der Stadt unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Am 20. September 1873 wurde das nach dem sächsischen König Albert benannte Haus mit Platz für 1500 Zuschauer eröffnet. Bis zum Jahr 1910 war das Theater an den königlichen Hof verpachtet und ging nach der Eröffnung des Schauspielhaus Dresden an der Ostraallee an eine private Aktiengesellschaft. Diese ließ das Theater modernisieren und umbauen. Ab 1913 wurden in dem nun selbstständigen Schauspielhaus sowohl moderne progressive als auch volkstümliche Stücke gespielt. Im Jahr 1921 wurde das Theater in „Neustädter Schauspielhaus“ umbenannt. Am 19. Oktober 1936 wurde es durch die Stadt Dresden arisiert und trug den Namen „Theater des Volkes - Städtisches Theater am Albert-Platz“. Am 31. August 1944 musste das Albert-Theater seinen Spielbetrieb auf staatliche Anordnung hin einstellen.

Beim Luftangriff auf Dresden am 13.2.1945 brannte das Theater aus, aber die Außenmauern des Theaterbaus waren gut erhalten geblieben. Obwohl die Dresdner Theaterkünstler eine Rekonstruktion befürworteten, begann im Herbst 1949 das städtische Denkmalamt zwei Bronzetafeln abzunehmen. Im September 1950 erfolgte der Abbruch des Bühnenhauses und des Zuschauerraums. Die Bergung der beiden Fassadenfiguren „Tanz“ und „Musik“ des Bildhauers Menzel wurde vom Stadtbaurat Wermund nicht befürwortet, dennoch befindet sich die Figur „Tanz“ im Bestand des Lapidariums Zionskirche.

Am 31. August 1944 musste das Albert-Theater seinen Spielbetrieb auf staatliche Anordnung hin einstellen.



Quelle: Wikipedia



Ansichtskarte ca. 1940: B. H. D.